Natürliche & gesunde Haarpflege

von Miriam

Es ist schon einige Jahre her als ich das letzte Mal herkömmliches Shampoo verwendet habe. Früher habe ich ganz "normales" Shampoo verwendet und mir nie darüber Gedanken gemacht welche Stoffe darin enthalten sind und wie sich das auf meine Gesundheit und Umwelt auswirkt. Seitdem ich vegan lebe habe ich nur noch Shampoo aus dem Bioladen ohne Silikone verwendet.

Anfangs war ich damit auch sehr zufrieden aber mit der Zeit habe ich mir Gedanken gemacht ob das die optimale Lösung ist. Zum einen hat man auch bei Bio-Shampoo immer Plastikmüll, was ich auch unbedingt vermeiden wollte und zum anderen findet man in der Inhaltsstoffliste auch Stoffe mit denen ich nichts anfangen konnte. Das hat mich dann auf die Suche nach gesünderen, günstigeren und umweltfreundlicheren Alternativen gebracht.

Es ist schon einige Jahre her als ich das letzte Mal herkömmliches Shampoo verwendet habe. Früher habe ich ganz "normales" Shampoo verwendet und mir nie darüber Gedanken gemacht welche Stoffe darin enthalten sind und wie sich das auf meine Gesundheit und Umwelt auswirkt. Seitdem ich vegan lebe habe ich nur noch Shampoo aus dem Bioladen ohne Silikone verwendet. Anfangs war ich damit auch sehr zufrieden aber mit der Zeit habe ich mir Gedanken gemacht ob das die optimale Lösung ist. Zum einen hat man auch bei Bio-Shampoo immer Plastikmüll, was ich auch unbedingt vermeiden wollte und zum anderen findet man in der Inhaltsstoffliste auch Stoffe mit denen ich nichts anfangen konnte. Das hat mich dann auf die Suche nach gesünderen, günstigeren und umweltfreundlicheren Alternativen gebracht.

Ich habe dann bestimmt 1,5 Jahre selbstgemachte vegane Seife von der Mutter meines Mannes verwendet und danach mit saurer Rinse nachgespült. Bin damit auch sehr gut klar gekommen, aber auch das hat mich irgendwann nicht mehr wirklich befriedigt. Mir ist aufgefallen, das ich davon sehr trockene und juckende Kopfhaut bekomme und dadurch auch immer mal wieder mit Schuppen zu kämpfen hatte. Wieder stand ich vor dem selben Problem: Welche Haarpflege ist die beste und gesündeste für mich?

 

Ich habe dann über längere Zeit Roggenmehl und Natron getestet und wollte euch jetzt darüber berichten wie ich damit klar gekommen bin und ob ich zufrieden damit war.

 

Alternative Natron

 

Mit der Natron-Haarwäsche war ich zufrieden. Die Haare waren nach der Wäsche sauber und haben sich leicht kämmen lassen.

 

Zur Anwendung:

 

Nehme ein Glas und fülle es halb voll mit lauwarmen Wasser und füge 2-3TL Natron hinzu und vermische es. Das Wasser-Natrongemisch am besten unter der Dusche langsam über das nasse Haar gießen und einmassieren, kurz einwirken lassen und wieder gründlich ausspülen. Wenn man das zum ersten Mal macht, hat man vielleicht während des Auftragens das Gefühl, dass die Haare davon unmöglich sauber werden können, da es sich so anfühlt als hätte man nichts in die Haare gegeben, außer das es sich etwas "körnig" anfühlt - kein Schaum und kein Geruch, aber das Ergebnis überraschte mich. Die Haare waren sauber und weich und haben sich gut kämmen lassen.

Beachte: Zu viel Natron kann die Spitzen und Kopfhaut austrocknen, also experimentiere am Besten mit der Menge des Natrons und spüle ggf. mit einer sauren Rinse aus Wasser und Apfelessig die Haare nach. Wenn man möchte kann man auch hin und wieder etwas Kokosöl in die Haarspritzen einmassieren.

 

Vorteile:

  1. Natron ist sehr günstig
  2. einfach in der Vorbereitung und Anwendung
  3. leichte Kämmbarkeit

 

 


Alternative Roggenmehl


Haare waschen mit Roggenmehl mag vielleicht erstmal absurd klingen und viele von euch fragen sich vielleicht ob das denn nicht die Haare verklebt - wie man es von Mehl eben kennt ist es ja eigentlich sehr klebrig. Die selbe Befürchtung hatte ich auch, aber war positiv überrascht: kein verkleben und einfache Anwendung.

 

Zur Anwendung:

 

Je nach Haarlänge solltest du etwa 2-4EL Roggenmehl verwenden und lauwarmes Wasser hinzufügen und mit einer Gabel vermischen bis eine Shampoo-ähnliche Masse entsteht. Wenn du Roggen-Vollkornmehl verwendest, solltest du es etwas 1-2 Stunden stehen lassen, dass alle Teilchen gut durchweichen können. Solltest du kein Vollkorn verwenden kannst du es anschließend sofort verwenden. Beim Auftragen der Masse gehst du eigentlich vor wie bei herkömmlichen Shampoo auch und verteilst die Masse erstmal auf der Kopfhaut, dann den Haaransatz und dann gehst du weiter bis in die Haarspitzen. Das ganze lässt du dann ein paar Minuten einwirken, sodass dein Haar die wertvollen Nährstoffe aufnehmen kann. Da sind u.a. zu nennen: Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren. Anschließend gründlich ausspülen und fertig. Wichtig: Die Masse bitte vor jeder Haarwäsche frisch herstellen!

 

Vorteile:

  1. Roggenmehl ist sehr günstig und ergiebig
  2. enthält wichtige und wertvolle Nährstoffe
  3. einfache Anwendung
  4. weiches und kräftiges Haar
  5. umweltfreundlich
  6. kein Plastikmüll
  7. antibakterielle Wirkung

Nachteile von herkömmlichen Shampoos:

  • der ph-Wert der Kopfhaut wird dadurch verändert
  • enthalten chemische Substanzen welche schädlich für uns sind und über unsere Haut in unseren Körper gelangen
  • die natürliche Fettschicht von Kopfhaut und Haaren wird dadurch entfernt- trockene und juckende Kopfhaut ist oftmals die Folge
  • Haare fetten schneller nach, da die Kopfhaut verstärkt nachfettet weil sie die "Verluste" ausgleichen möchte
  • Plastikmüll
  • die chemischen Substanzen gelangen ins Abwasser und können oftmals nicht komplett rausgefiltert werden

Fazit:

Es gibt tolle Alternativen die günstig, umweltfreundlich und gut für die Haare und Kopfhaut sind.

Mein klarer Favorit ist die Haarwäsche mit Roggenmehl, denn die Haare sind danach super weich und kräftig. Schuppen und juckende Kopfhaut habe ich auch nicht mehr und ich bin super happy eine günstige Alternative gefunden zu haben mit der ich meine Haare natürlich waschen kann.

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Kommentare: 1
  • #1

    Tamara Kaden (Montag, 06 März 2017 19:03)

    Danke für diese Alternativen zum Haare waschen. Werde ich auf jeden Fall ausprobieren :-)